Was ist Gemmotherapie?

 

Die Gemmotherapie verwendet Knospen und junge Triebe von Bäumen und Sträuchern, die in frischem Zustand unmittelbar nach der Ernte durch Mazeration in einer Mischung aus Wasser, Alkohol und Glyzerin zubereitet wurden.

Die Methode geht zurück auf den belgischen Arzt, P. HENRY, der seine Arbeiten 1970 unter der Bezeichnung "Phytoembryotherapie" veröffentlichte. Der französische Arzt, M. TETAU, gab ihr den seitdem gebräuchlichen Namen GEMMOTHERAPIE.

Die embryonären pflanzlichen Gewebe (Knospen, junge Triebe) beinhalten die gesamte Kraft der späteren Pflanze. Sie enthalten mehr Nukeinsäuren (genetische Information) als die anderen Gewebe, aber auch Wachstumshormone, Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und vor allem den Saft des Baumes.

Der gemmotherapeutische Extrakt stellt ein wahrhaftes Konzentrat an Informationen dar. Er enthält das vollständige Potential des Baumes, aus welchem die Knospe entspringt. Demzufolge besitzt das Glyzerinmazerat der Linde (Tilia tomentosa) sowohl die beruhigende Eigenschaft der Blüten als auch die reinigende und entwässernde Wirkung des Stieles. Das Gleiche gilt für die Knospe des Weissdorns (Crataegus oxyacantha), welche die Eigenschaften der Frucht (Wirkung auf den Herzmuskel) und der Blüte (Wirkung auf den Herzrhythmus) besitzt.

Die Gemmotherapie nutzt das gesamte Potential der Pflanze in ihrer embryonären Form. Es handelt sich hierbei um eine "globale, umfassende Phytotherapie". Um diese embryonäre Pflanzenheilkunde noch wirksamer zu gestalten, ist es empfehlenswert das konzentrierte Glyzerinmazerat, auch Mutter-Mazerat genannt, zu verwenden.

 

Warum ist die Gemmotherapie wirksam?

 

Die Knospen und jungen Triebe sind aus embryonalem Gewebe zusammengesetzt und beinhalten alle genetischen Informationen der zukünftigen Pflanze.  Sie sind reichhaltiger an Nukleinsäure und Wachstumshormonen als anderes Zellgewebe.  Sie beinhalten außerdem Vitamine, Oligo-Elemente und Mineralien, sowie andere aktive Bestandteile, die während der Entwicklung der Pflanze verschwinden…

Da die Gemmotherapie das Zellgewebe in voller Entwicklung verwendet, beinhalten ihre Heilmittel alle Eigenschaften der Pflanze, d.h. in einem Mal die Eigenschaften der Blüte, der Blätter, der Früchte, des Splints und der Wurzelfasern.  So besitzt beispielsweise das Glyzerinmazerat der Lindenknospe (Tilia tomentosa) die schmerzstillende Eigenschaft, die an die Blüte gebunden ist, aber ebenso die reinigende und harntreibende Kraft des Splintholzes.  Das gleiche gilt für die Weißdornknospe (Crataegus oxyacantha), die Eigenschaften der Frucht (Auswirkung auf den Herzmuskel) und der Blüte (Auswirkung auf den Herzrythmus) aufweist.

Wie werden die Extrakte der Gemmotherapie verwendet?

 

Die Heilmittel der Gemmotherapie können bei Personen jeden Alters, vom Säugling bis zum Senioren, verwendet werden.

Nachforschungen und klinische Tests wurden durchgeführt, um die Eigenschaft einer jeden Knospe herauszufinden und ihre Hauptmerkmale zu bestimmen.  Alle Sorten einer selben Familie wurden getestet und verglichen, um den wichtigsten pharmazeutischen Wert bestimmen zu können.  Dies erklärt, warum Tilia tomentosa und keine andere Sorte der Familie der Linde verwendet wird.  Chemische Analysen, die die HPLC (High Performance Liquid Chromatography) – Technik anwenden, haben es ermöglicht die Eigenschaften der Knospen, jungen Triebe und Wurzelenden hervorzuheben und diese mit den Eigenschaften der ausgewachsenen Pflanze zu vergleichen.

Anwendung und Dosierung: 3-mal täglich 2-3 Sprühstösse in den Mundraum sprühen. In akuten Fällen kann man stündlich einen Sprühstoss einnehmen. Die Wirkstoffaufnahme erfolgt über die Mundschleimhaut.

Der Einsatz von Gemmo-Therapeutika lässt sich gut mit einer klassisch Homöopathischen Behandlung kombinieren.

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